SV Grün-Weiß Wörlitz e.V.

Ein Grund zum Feiern

News Team, 05.12.2017

Ein Grund zum Feiern

WITTENBERG/MZ - In der Kreisoberliga ist die Hinrunde zu Ende gegangen. Nur eine Partie ist am Wochenende den schlechten Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen (Grün-Weiß Pretzsch gegen Hellas Oranienbaum). Immerhin konnte auf fünf Plätzen das letzte Spiel des Jahres durchgeführt werden. Die Partie SV Reinsdorf gegen Einheit Wittenberg (0:6) wurde vorgezogen.

Herbstmeister mit Remis

Den Titel des Herbstmeisters konnte sich Eintracht Elster II schon letzte Woche sichern. Am Sonnabend kam die Verbandsliga-Reserve allerdings nicht über ein 2:2-Unentschieden bei Blau-Weiß Nudersdorf hinaus. "Das Ergebnis spiegelt das Spiel wieder und geht völlig in Ordnung. In der zweiten Halbzeit hat sich Nudersdorf den Punkt verdient", sagte Thomas Szczegula, der Trainer des Tabellenführers, "mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Wir haben die letzten Jahre kaum etwas in Nudersdorf geholt, da ist der Punkt schon eine gute Sache."

Auf dem schwer zu bespielenden Platz gingen die Gastgeber früh (8.) durch Steffen Riedel in Führung. Dann brachte ein Doppelschlag von Marcus Finke die Gäste die 2:1-Führung. Zwanzig Minuten vor Spielende gelang Nudersdorf der Ausgleich durch Karsten Kolbe. "Ich beschwere mich nicht über den Platz, weil wir genau wussten, wie Nudersdorf agiert. Daher haben wir ihr Spiel mitgemacht", berichtete Szczegula, "somit sind wir jetzt schon zwölf Spiele ohne Niederlage. Das ist großartig für meine Jungs. Niemand hat damit gerechnet, dass wir auf Platz eins überwintern."

Platz zwei nach Torfestival

Erster Verfolger von Eintracht Elster ist seit Sonnabend Grün-Weiß Piesteritz II. Durch ein 7:2 gegen Aufsteiger Germania Wartenburg überholte man noch Einheit Wittenberg. Dreifacher Torschütze war hier Jasem Qwaider. Für den 27-jährigen Stürmer waren es die Saisontore neun bis elf.

In Lauerstellung

Durch einen 2:0-Erfolg gegen den VfB Zahna bleibt der SV Seegrehna in Reichweite zum Spitzenreiter der Liga. Die Kuschel-Elf bleibt als Tabellenvierter bei einem Spiel weniger mit fünf Punkten Rückstand auf Schlagdistanz zu Platz eins.

Da ist er, der erste "Dreier"

Im letzten Spiel des Jahres konnten auch die Kicker von Turbine Zschornewitz jubeln. Das Tabellenschlusslicht bezwang den Mühlanger SV mit 2:1. Es war der erste Saisonsieg für Turbine. "Die Erleichterung ist natürlich groß. Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit", so Christopher Zollweg, Mittelfeldspieler in Zschornewitz, "wir haben alles aus uns rausgeholt, haben keinen Ball verloren gegeben und wir hatten beim Siegtor endlich wieder das Glück auf unserer Seite." Das Tor erzielte Christopher Zollweg. "Der Schuss, den ich von der Grundlinie abgab, war normal als Rückgabe auf meinen Mitspieler Toni Hanslik gedacht. Der Ball rutschte ab und ging Richtung Tor. Aber der Torwart konnte den Ball nicht richtig festhalten und der Ball rollte über Linie." Den Turbine-Spielern war das egal. Sie hatten endlich wieder einen Grund zum Feiern.


Quelle:MZ


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