SV Grün-Weiß Wörlitz e.V.

Das wunderbare Hobby

News Team, 06.12.2017

Das wunderbare Hobby

BITTERFELD/MZ - Die Erleichterung stand Kathrin Max ins Gesicht geschrieben. Der Teamkapitän des Holzweißiger SV war froh, dass nach zuvor acht sieglosen Spielen (es gelangen dabei nur zwei Unentschieden) am Sonntag der erste Saisonsieg in der 2. Bundesliga Nord/Ost gelungen ist. Gegen den Aufsteiger KV Wolfsburg konnte mit 5:3 (3182:3030) gewonnen werden.

"Der Sieg tut uns allen sehr gut, wir haben dieses Gefühl des Siegens mal dringend nötig gehabt", sagte Kathrin Max, "es war auf jeden Fall kein einfaches Spiel und wir mussten alle kämpfen." Erst im Schlussdurchgang machten Maria Pratsch (553) und Kathrin Max (557) den Sieg perfekt. Mit ihren Ergebnissen glichen sie einen 1:3-Rückstand aus und sorgten fast im Alleingang für das deutliche Plus im Gesamtergebnis. Da lag der HSV vor der Schlussrunde noch mit vier Zählern zurück. Trotz des Sieges bleibt Holzweißig Letzter und hat weiter drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. "Jeder Sieg ist in dieser momentanen Situation überlebenswichtig", so Max, "aber wir wollen Spaß am Kegeln haben und versuchen zu gewinnen und immer unser Bestes zu geben. Aber wir sind keine Maschinen, nur Menschen mit einem wunderbaren Hobby."

Dem gehen auch die Elsnigker Herren in der Verbandsliga nach. Momentan sehr erfolgreich. Denn nach dem 7:1 (3310:3156)-Erfolg gegen Union Schönebeck hält man die Führung in der Tabelle inne. Da stellt sich die Frage warum es so gut läuft. "Weil wir als Einheit auftreten und jeder für das Ziel Klassenerhalt alles gibt", berichtete Ralf Knödel, "Platz eins sieht super aus. Aber nach den beiden kommenden beiden Auswärtsspielen wird das anders aussehen. Da werden uns zwei wichtige Spieler fehlen."

Wieder zurück im Aufstiegsrennen der Landesliga Nord ist der ESV Roßlau. Die Roten Teufel gewannen am achten Spieltag das Auswärtsspiel bei Eintracht Bernburg mit 5,5:2,5 (3124:3099) und bleiben damit dem Spitzenduo aus Könnern und Staßfurt mit nur einem Zähler Rückstand auf den Fersen. Den entscheidenden Vorsprung erspielten im ersten Durchgang Mathias Pawlyk (521) und Guido Lehmann (570) für die Roten Teufel. Vom 57 Kegel-Vorsprung zehrte man bis zum Schluss.

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wichtige Spieler werden den Elsnigker Herren in den kommenden beiden Auswärtsspielen der Verbandsliga fehlen.


Quelle:MZ


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