SV Grün-Weiß Wörlitz e.V.

In einem Punkt bereits einig

News Team, 09.07.2018

In einem Punkt bereits einig

THALHEIM/MZ - Auch wenn der Gegner nicht der schwierigste gewesen ist und der Sieg sehr deutlich ausfiel, so hatte Christoph Römling am Sonntag vor allem eins: schwere Beine. „Nach den drei Trainingseinheiten am Mittwoch, Donnerstag und Freitag sowie dem Spiel am Sonnabend merkt man die Beine natürlich. Aber das sollte in der Vorbereitung auch so sein“, sagt der Offensivspieler der SG Rot-Weiß Thalheim.

Idee des Trainers zu sehen

Am Mittwochabend hatten Römling und der Rest des Teams die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Mit André Herrmann stand erstmals nach fünf Jahren ein neuer Trainer auf dem Platz. „Die Trainingseinheiten waren sehr intensiv und man kann schon erkennen, welche Spielidee uns der neue Trainer vermitteln will“, sagt Christoph Römling. Und wie ist er, der Neue gegenüber Vorgänger Thomas Sawetzki? „Um die beiden Trainer zu vergleichen, ist es noch zu früh. Beide Trainer haben ihre Qualitäten“, gibt sich der 26-Jährige in seinem Urteil als Diplomat.

Fest steht: So emotional wie Thomas Sawetzki an der Seitenlinie agierte, wird es unter André Herrmann nicht zugehen. Mit einer etwas ruhigeren Art möchte der neue Trainer die Spieler von seiner Art Fußball spielen zu lassen, überzeugen. Das frühe Anlaufen des Gegners stellt er nicht in den Fokus, möchte aber auf die Grundlagen, die sein Vorgänger geschaffen hat, aufbauen.

Einen ersten Vorgeschmack auf die Arbeit des neuen Trainers gab es bereits nach drei Trainingseinheiten im ersten Testspiel zu sehen: Mit 11:0 wurde die LSG Löbnitz deutlich geschlagen. Der Gegner, der in der abgelaufenen Saison in Nordsachsens 1. Kreisklasse West Meister wurde, aber kann kein Maßstab sein.

Vorgaben umgesetzt

Dennoch gingen Christoph Römling und der Rest des Teams mit einem guten Gefühl vom Feld. „Für uns war es wichtig, die ersten Vorgaben vom Trainer umzusetzen und uns für die Saison einzuspielen“, sagt er, „dass dabei elf Tore rausspringen, ist natürlich umso schöner, allerdings sollte man die Ergebnisse in der Vorbereitung nicht überbewerten.“ In diesem Punkt herrscht bereits Einigkeit mit dem neuen Trainer. Dem sind die Ergebnisse in der Vorbereitung nicht wichtig, das Einspielen steht im Vordergrund.


Quelle:MZ


Zurück