SV Grün-Weiß Wörlitz e.V.

Turbine überrascht die Victoria

News Team, 11.09.2018

Turbine überrascht die Victoria

WITTENBERG/MZ - Nach zwei Punktspielrunden stand am Wochenende die erste Runde im Kreispokal an. Und wie fast immer: Überraschungen gehörten dazu.

So konnte Kreisligist Turbine Zschornewitz Victoria Wittenberg mit 2:0 aus dem Wettbewerb befördern. Philipp Werner avancierte mit seinem Doppelpack (59./69.) zum Matchwinner und sorgte im Alleingang für den K.o. des Landesklassisten. „Als Matchwinner fühle ich mich nicht, weil es einfach von allen Leuten ein perfekter Tag war“, sagte Werner. „Jeder Einzelne hat eine super Leistung gebracht. Der Trainer meinte, wir sollen einfach unser Spiel machen. Also vorn drauf gehen und zustellen. Nach Balleroberung dann so schnell wie möglich umschalten und mit kurzen, flachen Pässen nach vorn spielen. Das haben wir super umgesetzt.“

Voll zufrieden konnte man auch in Jessen sein. Die gastgebende Allemannia setzte sich gegen das Landesklasseteam aus Abtsdorf überraschend deutlich mit 5:1 durch. Und das ohne Trainer David Kretschmann an der Seitenlinie. Dieser befand sich im Kurzurlaub und wurde von seinem Co-Trainer Thomas Müller überragend vertreten. „Wir haben daran geglaubt, dass wir Abtsdorf ordentlich ärgern können. Dass es so verlief, damit hatte keiner gerechnet“, sagte Kretschmann, „die Jungs sind mutig, diszipliniert und selbstbewusst zu Werke gegangen. Und sie haben sich dafür selbst belohnt.“

Seinem Trainerkollegen auf der Gegenseite, Olaf Aßmann, merkte man im Gespräch am Montag die Enttäuschung immer noch an. „Uns hat die Einstellung zum Spiel, zum Gegner gefehlt. Jessen hat es uns vorgemacht. Sie waren uns kämpferisch überlegen und haben gezeigt, wie man solch ein Spiel gewinnen will und kann. Der Sieg geht auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung.“

Mit dem SV Reinsdorf schaltete ein weiterer Kreisligist ein höherklassiges Team aus. Durch das 4:0 gegen den Kreisoberligisten aus Pretzsch steht das Team von Trainer Norbert Ladewig in der nächsten Runde. Der Pretzscher Torjäger Michael Stier zog folgendes Fazit: „Wir hatten keine großen Ambitionen, im Pokal weiterzukommen, auch weil mehrere Leistungsträger aufgrund von Verletzungen fehlten. Deshalb sind wir über die Niederlage nicht wirklich enttäuscht.“ Mit der LSG Lebien, die Kreisoberliga-Aufsteiger Bad Schmiedeberg mit 3:1 besiegte, steht ein dritter Kreisligist in der zweiten Pokalrunde.

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kreisligisten befinden sich nach ihren Erfolgen am Wochenende im Lostopf für die Auslosung der zweiten Pokalrunde.


Quelle:MZ


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