SV Grün-Weiß Wörlitz e.V.

Der Druck kann durchaus schon steigen

News Team, 14.09.2018

Der Druck kann durchaus schon steigen

HALLE/MZ - Wenn man nach den ersten zwei Spieltagen auf die Tabelle der Landesliga Süd schaute, dann sah man überraschend den CFC Germania auf Platz eins stehen. Dort wurde die Köthener Mannschaft aber zwischenzeitlich vom SSC Weißenfels abgelöst, der das vorgezogene Spiel gegen Landsberg mit 3:0 gewinnen konnte. Zwei Spiele, zwei Siege - in Köthen ist man mit dem Start sehr zufrieden. Aber man weiß auch wie schnell dies auch wieder in die andere Richtung gehen kann. Aktuell strotzen sie in der Bachstadt nur so vor Selbstbewusstsein. Trainer Peer Rosemeier: „Die Jungs belohnen sich aktuell für den Aufwand, den sie betreiben.“

Das wollen die Köthener Kicker auch am Sonnabend in Farnstädt (Anpfiff 14 Uhr). Im Vorjahr gingen beide Partien verloren. In Farnstädt musste man sich 3:4 geschlagen geben. Bis zur 80. Minute hatte es damals noch 2:2 gestanden. „Wenn wir zurückschauen, sollten wir natürlich dieses Mal die Anzahl der Gegentore reduzieren. Wenn du auswärts mit drei Toren keine Punkte holst, dann läuft im Großen und Ganzen etwas verkehrt“, sagt Peer Rosemeier, der CFC-Trainer. Das soll am Sonnabend nicht noch einmal passieren.

Vergessen machen wollen die Kicker der SG Reppichau ihre schwache Leistung bei der 0:3-Niederlage von Naumburg. Die Rehabilitation soll nun am Sonnabend in Günthersdorf geschehen. Aber Vorsicht ist geboten, konnten doch die Kicker vom Aufsteiger durch die Erfolge in der Liga in Piesteritz (3:2) und im Pokal gegen Brachstedt (2:0) viel Selbstvertrauen tanken.

Mit dem SV Friedersdorf ist ein weiterer Aufsteiger ebenfalls gut in die Saison gestartet. Zu Hause noch dem SSC Weißenfels unterlegen (2:3), folgte ein 3:1 beim MSV Eisleben. Andreas Mieth, der Trainer des SV Friedersdorf, sagte nach dem Eisleben-Spiel: „Die Mannschaft ist gefestigt und hat ihr Ziel klar vor Augen.“ Das soll nun auch im Spiel gegen Eintracht Lüttchendorf, das auch mit zwei Siegen optimal in die Saison gestartet ist, gezeigt werden.

Und dann wäre da noch Sorgenkind Grün-Weiß Piesteritz, das am Samstag ab 15 Uhr den Spitzenreiter aus Weißenfels empfängt. „Das Pokalspiel und die zweite Halbzeit gegen Günthersdorf haben gezeigt, was die Mannschaft leisten kann. Wir wollen nun endlich den ersten Dreier“, sagt Trainer Sascha Prüfer, der durchaus unter Druck steht: Drei Pleiten in den ersten drei Spielen wären alles andere als der erhoffte Start.

Sascha Prüfer

Trainer Grün-Weiß Piesteritz


Quelle:MZ


Zurück