SV Grün-Weiß Wörlitz e.V.

Stress-Tests für das Aluminium

Presse Team, 04.12.2018

Stress-Tests für das Aluminium

VERBANDSLIGA Die Eintracht aus Elster schlägt Fortuna Magdeburg mit 3:1.

Stress-Tests für das Aluminium

ELSTER/MZ - Die gute Nachricht zuerst: Die Tore auf dem Hauptplatz in Elster haben die Stress-Tests unbeschadet überstanden.

Da ballerten vor allem die Eintracht-Kicker ans statt ins Tor. Sechsmal wird Latte oder Pfosten innerhalb kürzester Zeit getroffen. „Unfassbar“, kommentiert Trainer Tobias Klier. Zumal Fortuna Magdeburg da nicht mithalten kann und nur einen Pfostenschuss zu bieten hat. Die Partie allerdings ist bis zur letzten Minute spannend. Die Eintracht siegt mit 3:1. „Hoch verdient“, so Klier. Die Gastgeber starten vor 76 Zuschauern furios. Konrad Schramm hat die erste Chance, ist aber nicht entschlossen genug (6. Minute). Nach einer Ecke kommt Andreas Schmidt frei zum Kopfball, doch Emirhan Ulubay zeigt seine erste Glanztat im Kasten. Der erst 17-Jährige ist mit Abstand der beste Fortune. Doch der Keeper ist bei der nächsten Aktion von Schramm machtlos. Der 20-Jährige - der Ball wird noch leicht abgefälscht - trifft genau in den Winkel zum 1:0 (15.).

Erst jetzt versuchen die Gäste, auch in der Offensive Akzente zu setzen. Plötzlich läuft Christopher Garz allein auf den Eintracht-Schlussmann zu. Maximilian Heidel gewinnt das Duell (23.). 180 Sekunden später steht der ehemalige U-19-Keeper vom 1. FC Magdeburg erneut im Mittelpunkt. Mit sensationellen Reflexen wehrt er drei Schüsse aus Nahdistanz ab. Allerdings hebt der Linienrichter die Fahne. Auf dem Rasen wird weder gejubelt noch protestiert. „Der gibt Tor“, heißt es plötzlich von der völlig überraschten Magdeburger Bank. Ob der Ball tatsächlich mit dem vollen Umfang hinter der Linie war, „kann ich wirklich nicht beurteilen“, sagt Heidel nach der Partie. Auch der Torschütze gibt Rätsel auf. In diversen Live-Tickern werden verschiedene Namen genannt. Im offiziellen Protokoll steht der von Garz (26.). Und das vermeintliche Phantomtor, so wollen es Zuschauer auf Höhe der Grundlinie gesehen haben, ist ein korrektes. In der zweiten Halbzeit eröffnet Ricardo Franke das Aluminiumschießen. Der 30-Jährige trifft die Latte (52.). Zwischendurch gibt es auch noch einen Treffer zu bejubeln. Schmidt gewinnt im Strafraum Dribblings und schießt zum umjubelten 2:1 ein (54.). „Als ich mit meiner Finte zwei Gegenspieler ausgespielt hatte, war ich ganz ruhig und hatte auch ein bisschen Glück“, erzählt der 28-Jährige.

Die Entscheidung aber lässt auf sich warten, weil die Eintracht klarste Möglichkeiten auslässt oder an Pfosten oder Latte scheitert. Schließlich lupft Schultz den Ball über den Keeper zum 3:1 ins Tor (89.).


Quelle:MZ


Zurück